Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Hinweis: 28./29. September 2013 Kiel „Europa von unten!“-Kongress, die pumpe

EUROPA VON UNTEN!
Der Politik der Verelendung und Entdemokratisierung Widerstand entgegensetzen


Kongress 28./29. September | pumpe Kiel
(Haßstr. 22)

Anlässlich des Global Economic Symposiums des Kieler Instituts für Weltwirtschaft setzt der Kongress “Europa von unten” der herrschenden neoliberalen Erzählung zur europäischen Krise und den damit zusammenhängenden Kürzungs- und Armutsprogrammen eine solidarische, soziale und demokratische Perspektive entgegen.

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Programm & Infos

Hinweis: Fr. 3.2. Veranstaltung „The challenge: Global crisis.“ 18 Uhr Hansa48

Diskussionsveranstaltung für eine linke Krisenpolitik
mit Tomasz Konicz

Freitag 3. Februar 2012 | 18 Uhr | Hansastr. 48 Kiel

Überall türmen sich gigantische Schuldenberge auf. Wer ist nun schuld an der gegenwärtigen Schuldenkrise? Die faulen Südeuropäer oder unsere gierigen Banker? Wieso sollte der Kapitalismus, der als eine auf höchstmögliche Effizienz ausgelegte Wirtschaftsweise gilt, nicht mehr ohne Schuldenmacherei funktionieren? Was ist die Ursache dieser angeblichen Abhängigkeit des kapitalistischen Weltsystems vom Kredit? Welche Rolle spielen die Finanzmärkte? Es heißt doch überall, die bösen „Bankster“ haben uns die Krise mit ihrer maßlosen Gier eingebrockt… Was können die finanziell klammen Staaten nun überhaupt noch unternehmen? Welche Optionen hat die Politik noch? Wieso bildet Europa derzeit das globale Krisenzentrum, obwohl andere Staaten – wie etwa die USA – ähnlich hoch verschuldet sind? Wie schlimm wird die Krise werden? Worauf müssen wir uns einstellen?
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Hinweis: Do. 26.1. Veranstaltung „Die Linken in der Krise“, 19 Uhr pumpe

mit Daniel Dockerill

Donnerstag 26. Januar 2012 | 19 Uhr | die pumpe (Haßstr. 22) Kiel

Mit der durch eine immens erhöhte Staatsverschuldung angetriebenen Krise des Euro ist die Weltwirtschaftskrise, deren ersten dramatischen Höhepunkt wir im Herbst 2008 erlebt haben, in Europa in eine neue Phase eingetreten. Zugleich hat sich, orientiert an der demonstrativen Besetzung des Zucotti-Parks im New Yorker Finanzdistrikt, eine neue Protestszene entwickelt, die durch ähnliche Besetzungen symbolträchtiger Orte in Bankennähe anzeigt, wo sie den Kern des Krisenübels angesiedelt zu wissen glaubt. Auch hier am Kleinen Kiel gibt es zwischen Fördesparkasse und HSH Nordbank ein solches Camp, und in seinem Umfeld hat sich eine Debatte entwickelt über Sinn und Unsinn dieser Fixierung des Protestes auf die „Gier“ von Banken und Finanzmärkten. Eine Fixierung, die sich beileibe nicht beschränkt auf die recht überschaubare Szene der Occupyer, sondern in großen Teilen der politischen Linken zu Hause ist.
Radikal linke Kritiker dieser Krisendeutung bestehen zu Recht darauf, dass das Finanzwesen mit all seinen zum Teil hochspekulativen Auswüchsen zur kapitalistischen Produktionsweise unabdingbar dazugehört und daher dieses kapitalistische Ganze von Kritik und Protest nicht ausgespart werden sollte; dass es also, wie es in einem Aufruf von „Scheißzeit-Movement“ zur Demo am 12. November letzten Jahres heißt, um die „Überwindung der Gesamtscheiße“ zu gehen hätte.
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Hinweis: Di. 22.11. Veranstaltung „Antisemitismus“, 19.30 Uhr pumpe

Zur Kritik eines antimodernen Ressentiments. Über die Konstruktion antisemitischer Stereotype anhand der ‚Protokolle der Weisen von Zion‘ und des Begriffs der ‚deutschen Arbeit‘.

Dienstag, 22.11.2011 | 19.30 Uhr | die pumpe, Seminarraum (Haßstr. 22) | Kiel
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Sa. 1.10.: Anti-GES-Infoveranstaltung in Flensburg, 20 Uhr Senffabrik-Herbstfest

The challenge: Global crises. Proposed solution: Abolish capitalism.
Kiel ist Kri­sen­ge­biet – Ideo­lo­gie­schmie­de und Ver­wer­tungs­tak­tik­fa­brik ‚Global Eco­no­mic Sym­po­si­um‘ sa­bo­tie­ren!

Vom 4.-6. Ok­to­ber 2011 fin­det im Hotel At­lan­tic am Kie­ler Haupt­bahn­hof das „Glo­bal Eco­no­mic Sym­po­si­um“ (GES) statt. Die­ses Tref­fen hoch­ran­gi­ger Wirtschafts-​ und Fi­nanz­ver­tre­te­r_in­nen mit Po­li­tik, Me­di­en und so ge­nann­ter „Zi­vil­ge­sell­schaft“ in­sze­niert sich selbst als ge­sell­schaft­li­cher Schulterschluss zur Lösung globaler Krisen.

Warum eine antikapitalistische Kritik dem GES unversöhnlich gegenüber stehen muss und welche Gegenaktivitäten während des Aktionstag am 4. Oktober ab 16 Uhr am Kieler Hauptbahnhof geplant sind, soll während dieser Veranstaltung mit Referent_innen der Anti-GES-Koordination im Rahmen des Herbstfestes der Senffabrik thematisiert werden.
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Hinweis: Kieler Kongress „Eine andere Welt ist nötig! – Wie wollen wir leben?“ am 30.9./1.10. in der pumpe

Vom 4. bis 6. Oktober 2011 findet zum dritten Mal in Schleswig-Holstein das Global Economic Symposium des Kieler Instituts für Weltwirtschaft statt, dieses Jahr in Kiel. Dabei tagen „Top-Entscheider“ aus der internationalen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik hinter verschlossenen Türen, um Lösungen für „Herausforderungen der globalisierten Welt“ zu suchen. Es wird um weltweite ökologische, soziale und wirtschaftliche Krisen gehen. Dabei spielt Wirtschaftswachstum eine wichtige Rolle, sieht doch eine Mehrheit von Politikerinnen und Politikern ein ständig wachsendes Bruttoinlandsprodukt als Voraussetzung für Wohlstand und daher geeignet, Krisen abzuwenden.

Daran zweifeln inzwischen immer mehr Menschen. So auch Attac-Kiel und andere Organisationen. Diese laden unmittelbar vor dem Global Economic Symposium zu einem Kongress „Eine andere Welt ist nötig! – Wie wollen wir leben?“ ein. Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach Alternativen zu einer Globalisierung, die von Profitstreben getrieben wird, und die in der herrschenden Politik und Wirtschaftswissenschaft als alternativlos gilt.
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Sa. 24.9.: Einführung in die Kapitalismuskritik, 18 Uhr Li(e)ber Anders

Veranstaltung im Rahmen der antikapitalistischen Aktivitäten gegen das „Global Economic Symposium“ in Kiel vom 4.-6. Oktober mit Referent/innen der Jungen Linken gegen Kapital und Nation.

Armut, Lebensmittelskandale, vergiftetes Spielzeug, Burnout-Syndrom und Ölkatastrophen sind nur einige Beispiele für die dauerhafte Schädigung von Mensch und Natur in dieser Gesellschaft. Warum der Kapitalismus, „das glorreiche Ende der Geschichte“, „die beste aller Gesellschaften“ und sowieso „die dem natürlichen Wesen des Menschen entsprechendste Wirtschaftsweise“, ständig solche Schädigungen hervorbringt, wird in dieser Veranstaltung Thema sein. Dabei geht es uns nicht um ethische Debatten, sondern um eine vernünftige Erklärung und damit auch Kritik von Tausch, Geld und Kapitalismus.
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Fr. 23.9.: „The Future remains unwritten“ – Krise + Bewegung ÷ Ideologie = X, 19 Uhr die pumpe

Release der neuen „Direkten Aktion“ mit dem Schwerpunktthema „Krise und Revolte“. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem ‚Kieler Krisentreffen‘ im Vorfeld der Proteste gegen das „Global Economic Symposium“ in Kiel vom 4.-6. Oktober.

Die Klassentreffen der Staatsspitzen sind seit Beginn der Finanzkrise 2008 fast schon zu einer Alltäglichkeit verkommen. Mit allen erdenklichen Methoden wird unentwegt versucht zu verhindern, dass die strukturelle Überproduktionskrise auf diejenigen Strukturen überschlägt, in denen die Verfügung über die Produktionsmittel angelegt ist. Eine ungesehene Menge an Gütern, Dienstleistungen und Müll wird in immer kürzerer Zeit um den Globus geschoben; doch dieses angestrebte Resultat der jahrzehntelangen Deregulierungspolitiken entpuppt sich letztendlich als das selbstgeschaufelte Grab des sogenannten „Neoliberalismus“. Anstatt „weniger Staat“ treten nun die Nationalstaaten wieder als oberste Ordnungshüter der Wirtschaftsordnung auf und sorgen für den Erhalt des sozialen Ungleichgewichts, auf dessen Boden der Wahnsinn des Kapitalismus gedeiht.

Der unpolitische Anschein dieses als „Marktwirtschaft“ verharmlosten Systems ist mit dem unübersehbaren Engagement der Regierungen endgültig dahin. Mit einher geht für die herrschenden Klassen damit nun auch die Gefahr, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise in eine politische Krise umschlägt: Die Organisation des ökonomischen Zusammenlebens erscheint nicht mehr wie ein rationaler Mechanismus, der nun mal hinzunehmen sei, sondern als Gegenstand politischer Fragestellungen und Auseinandersetzungen. Eine Vielzahl der jahrzehntelang konservierten autoritären Staatsstrukturen in Nordafrika und dem Nahen Osten konnten dieser Situation nicht standhalten. Seither befinden sich diese Gesellschaften in Aufruhr, wenn nicht sogar schon in einem Wandel mit ungewissem Ausgang. Doch auch den wirtschaftspolitischen Supermächten China, USA und EU reichen Staatsideologie und Staatsmacht nicht mehr aus, um die zunehmenden inneren Widersprüche zu verdecken. Es geht dabei nur selten allein um den Zwiespalt „Regierung/Bevölkerung“, vielmehr tragen unterschiedlichste soziale Schichten untereinander Kämpfe um politisches und ökonomisches Gewicht aus, und der Staat übt sich in Opportunismus.

Wir wollen an diesem Abend uns mit der Dynamik zwischen ökonomischer Krise und politischem Bewusstsein auseinandersetzen.
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Do. 22.9.: „Kapitalismus in grün?“ – Green New Deal, Green Technology & der Zusammenhang zwischen Kapitalismus und ökologischer Frage, 19 Uhr Alte Meierei

Ver­an­stal­tung mit Re­fe­ren­ten der Linksjugend [’solid] – Kiel im Rah­men der an­ti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Mo­bi­li­sie­rung gegen das ‚Glo­bal Eco­no­mic Sym­po­si­um‘ vom 4.-6.​10.​2011 in Kiel.

Warum gibt es in der heutigen Welt solch massive Umweltzerstörungen? Die einen meinen, der Mensch sei von Grund auf schlecht, ZivilisationskritikerInnen verweisen hingegen auf die scheinbar verselbstständigte Technik, die der Mensch nicht unter Kontrolle bekommen könne. Beide Positionen sind zu hinterfragen, im ersten Teil des Vortrags soll daher der Zusammenhang zwischen der kapitalistischen Gesellschaftsordnung und der ökologischen Frage aufgezeigt werden.

GreenTechnology boomt in Deutschland nicht erst seit Fukushima, doch seit Fukushima ist das Setzen auf Erneuerbare Energien und grüne Technologien mit Verweis auf Deutschlands Weltmarktführerschaft endgültig im politischen Mainstream angelangt. Es gibt keine Parteien mehr, nur noch Atomkraftgegner. Was hat es mit dieser nationalen Vision auf sich, kann die „industrielle Revolution“ (O-Ton Röttgen (CDU), Bundesumweltminister) in Sachen grüne Technologien durch neue Anlagemöglichkeiten fürs deutsche Kapital den Weg aus der Krise ebnen? Was verspricht der Green New Deal, der nicht bloß zufällig an den New Deal von Roosevelt in den 30ger Jahren angelehnt ist, welcher schließlich eine Antwort auf die Wirtschaftskrise in den USA darstellen sollte?

Ist die grüne Revolution mit ihren Zukunftsversprechen ein Weg aus der Krise des Kapitalismus und damit eine Alternative zur sozialen Revolution? Eine (radikale) Linke muss dies deutlich zurückweisen, Zusammenhänge analysieren und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, die das Allerheiligste der Herrschenden in Frage stellen: ihr Privateigentum.
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Mi. 14.9.: “Sicherung der Seewege” – Operation Atalanta & Hamburger Piratenprozesse, 20 Uhr Li(e)ber Anders

Infoveranstaltung mit Referent_innen der ‚Freundeskreis der Subsistenzpiraterie‘ im Rahmen der antikapitalistischen Mobilisierung gegen das ‚Global Economic Symposium‘ vom 4.-6.10.2011 in Kiel.

Passend am Militär- und Rüstungsstandort Kiel soll auf dem diesjährigen ‚Global Economic Symposium‘ unter dem harmlos anmutenden Stichwort „Sicherung der Seewege“ die Perfektionierung der Operation Atalanta und des NATO-Kriegs gegen die Subsistenz-Piraterie vor Somalia auf der Agenda stehen.

Wir wollen daher im Rahmen der antikapitalistischen Veranstaltungsreihe im Vorfeld des GES eine Gegenperspektive auf das Phänomen der Piraterie als Strategie des Überlebens einnehmen, die die Armut und die ungleichen globalen Eigentumsverhältnisse als ihren Ursprung berücksichtigt, jede Form des Krieges gegen Piraten grundsätzlich ablehnt und die Legitimität von Piraterie innerhalb kapitalistischer Verhältnisse verteidigt sowie nach emanzipatorischen Elementen fragt ohne sie kritiklos als Befreiungskampf zu verklären. Zudem sollen der Stand der seit November 2010 laufenden Hamburger Prozesse gegen nach Deutschland verschleppte mutmaßliche somalische Piraten und die Erfahrungen mit der Unterstützungsarbeit thematisiert werden.
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