The challenge: Global crisis. Materialien für eine linke Krisenpolitik

Wir stellen an dieser Stelle Materialien bereit, die zur weitergehenden Beschäftigung mit den Thesen der zurückliegenden Veranstaltungen der AG „Scheißzeit-Movement“ für eine linke Krisenpolitik einladen sollen.
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Kieler Krisenintervention

Wir dokumentieren einen zusammenfassenden Rückblick der Linksjugend [’solid] Kiel auf die Interventionen aus der antikapitalistischen Linken in die lokalen Krisenproteste der vergangenen Monate.
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Hinweis: Fr. 3.2.: Veranstaltung „The challenge: Global crisis.“ 18 Uhr Hansa48

Diskussionsveranstaltung für eine linke Krisenpolitik
mit Tomasz Konicz

Freitag 3. Februar 2012 | 18 Uhr | Hansastr. 48 Kiel

Überall türmen sich gigantische Schuldenberge auf. Wer ist nun schuld an der gegenwärtigen Schuldenkrise? Die faulen Südeuropäer oder unsere gierigen Banker? Wieso sollte der Kapitalismus, der als eine auf höchstmögliche Effizienz ausgelegte Wirtschaftsweise gilt, nicht mehr ohne Schuldenmacherei funktionieren? Was ist die Ursache dieser angeblichen Abhängigkeit des kapitalistischen Weltsystems vom Kredit? Welche Rolle spielen die Finanzmärkte? Es heißt doch überall, die bösen „Bankster“ haben uns die Krise mit ihrer maßlosen Gier eingebrockt… Was können die finanziell klammen Staaten nun überhaupt noch unternehmen? Welche Optionen hat die Politik noch? Wieso bildet Europa derzeit das globale Krisenzentrum, obwohl andere Staaten – wie etwa die USA – ähnlich hoch verschuldet sind? Wie schlimm wird die Krise werden? Worauf müssen wir uns einstellen?
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Hinweis: Do. 26.1. Veranstaltung „Die Linken in der Krise“, 19 Uhr pumpe

mit Daniel Dockerill

Donnerstag 26. Januar 2012 | 19 Uhr | die pumpe (Haßstr. 22) Kiel

Mit der durch eine immens erhöhte Staatsverschuldung angetriebenen Krise des Euro ist die Weltwirtschaftskrise, deren ersten dramatischen Höhepunkt wir im Herbst 2008 erlebt haben, in Europa in eine neue Phase eingetreten. Zugleich hat sich, orientiert an der demonstrativen Besetzung des Zucotti-Parks im New Yorker Finanzdistrikt, eine neue Protestszene entwickelt, die durch ähnliche Besetzungen symbolträchtiger Orte in Bankennähe anzeigt, wo sie den Kern des Krisenübels angesiedelt zu wissen glaubt. Auch hier am Kleinen Kiel gibt es zwischen Fördesparkasse und HSH Nordbank ein solches Camp, und in seinem Umfeld hat sich eine Debatte entwickelt über Sinn und Unsinn dieser Fixierung des Protestes auf die „Gier“ von Banken und Finanzmärkten. Eine Fixierung, die sich beileibe nicht beschränkt auf die recht überschaubare Szene der Occupyer, sondern in großen Teilen der politischen Linken zu Hause ist.
Radikal linke Kritiker dieser Krisendeutung bestehen zu Recht darauf, dass das Finanzwesen mit all seinen zum Teil hochspekulativen Auswüchsen zur kapitalistischen Produktionsweise unabdingbar dazugehört und daher dieses kapitalistische Ganze von Kritik und Protest nicht ausgespart werden sollte; dass es also, wie es in einem Aufruf von „Scheißzeit-Movement“ zur Demo am 12. November letzten Jahres heißt, um die „Überwindung der Gesamtscheiße“ zu gehen hätte.
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Hinweis: Di. 22.11. Veranstaltung „Antisemitismus“, 19.30 Uhr pumpe

Zur Kritik eines antimodernen Ressentiments. Über die Konstruktion antisemitischer Stereotype anhand der ‚Protokolle der Weisen von Zion‘ und des Begriffs der ‚deutschen Arbeit‘.

Dienstag, 22.11.2011 | 19.30 Uhr | die pumpe, Seminarraum (Haßstr. 22) | Kiel
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„Wir sind 33% !“

+++ 200 Teilnehmer_innen auf Krisendemo in Kiel +++ 70 Linksradikale im antikapitalistischen und antifaschistischen Block +++ Kritik an reaktionären Tendenzen in der Occupy-Bewegung am offenen Mikro unerwünscht +++

Demo

>> Be­richt auf In­dy­me­dia

Hinweis: Sa. 12.11. Linksradikaler Block auf Kieler Krisendemo, 12 Uhr Hbf.

Wir dokumentieren einen Aufruf der AG „Scheißzeit-Movement“.

„Die Krise heißt Kapitalismus!“

Antikapitalistischer und antifaschistischer Block auf der Kieler Krisendemo am 12.11.2011
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Wie Guido Westerwelle, die Frosta AG & das GES die Welt retten wollen

Stellungnahme der Anti-GES-Koordination zur Überreichung der GES-Ergebnisse „Aiding the Emerging States of Northern Africa“ an Außenminister Guido Westerwelle.
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Die Krise heißt Kapitalismus.

Positionierung Einiger aus der Anti-GES-Koordination zum Märchen von der Finanzmarktkrise:
Warum eine bloße Kritik der Finanzmärkte zur Krisenüberwindung nichts taugt und obendrein gefährlich ist.
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300 Teilnehmer_innen auf Krisenaktionstag in Kiel

+++ Weiterer Krisenaktionstag auch in Kiel +++ 300 Teilnehmer_innen auf Kundgebung und Demo +++ Breites Spektrum von Antikapitalist_innen bis zu Verschwörungsfreaks +++

Demo

>> Bericht auf Indymedia
>> Flugblatt von Einigen aus der Anti-GES-Koordination



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